Eine kleinere Spinnen Art die plötzlich auf dem Boden rumrannte, denn Tagelang hatten wir sie beim Netzbau unter dem Dach beobachtet.
Leider war der eigentliche Kampf schon vorbei, als ich endlich mit dem Fotoapparat wieder da war.
So einen Kampf zwischen Schlupfwespe und Spinne konnte ich schon einige male beobachten, aber es ist immer wieder aufregend und spannend. Die Wespe ist trotzdem sie um vieles kleiner ist eine sehr geschickte Kämpferin.
Die Jagdspinne Heteropoda sp. wird von einer Schlupfwespe gerade in ihre Höhle transportiert. Darauf wird dann ein oder mehrere Eier gelegt. Die schlüpfenden Larven können sich dann von der Spinne ernähren.
Den Stachel sieht man leider auf den anderen Bildern nicht. Sie kämpft sehr geschickt damit obwohl er ziemlich lang ist.
Das Grab der Spinne. Dieser Stein den die Wespe ausgräbt wiegt bestimmt das 10fache ihres Körpergewichtes, tolle Leistung.
Wahrscheinlich eine Geißelspinne. Die als harmlos eingestuft werden. Es war ein ganz schön großes Exemplar Es bedeckte meine ganze Handfläche.
Diese grüne Schönheit habe ich entdeckt als ich an einer Blüte schnuppern wollte. Sie saß auf einem Blatt das die gleiche Fabe hatte und war kaum zu entdecken.
oben: Scolopender (Hundertfüsser) im Gegensatz zum Tausendfüsser kann dieser Bursche ganz schön beißen, also Finger weg! Scolopender - Sri Lanka
Es gibt Schwellungen und Schmerzen nach einem Stich von dieser Art.
Die Skorpione gehören höchstwahrscheinlich der Art Hetrometrus an. Sie sind nicht gefährlich, leider werden sie von den meisten Einheimischen sofort erschlagen, na ja wer barfuß durch den Dschungel läuft wird gern gestochen.
Tausendfüsser werden obwohl sie ein Wehrsekret abgeben können als ungiftig eingestuft. Bei einer Fahrt weit in Landesinnere haben wir einen wunderschönen und seit dem nicht mehr gesehenenTausendfüsser aufgehoben. Sofort kamen einige Einheimische und wollten uns das Tier aus der Hand schlagen. Vermutlich hat diese Art ein stärker ätzendes Wehrsekret. Was das Tier aber bei uns nicht eingesetzt hat.